Was uns Tiere uns über das Leben lehren

Unsere Haustiere leben im Moment, setzen klare Grenzen und freuen sich über die kleinen Dinge. Vielleicht können wir von ihnen mehr lernen, als wir denken.
Unsere Hunde begrüßen uns zu Hause oft mit einer Freude, als wären wir jahrelang auf Weltreise gewesen. Vielleicht liegt es daran, dass sie jeden Moment ernst nehmen. Für sie ist es nicht selbstverständlich, dass wir das „Rudel“ verlassen und gesund zurückkehren.
Carpe diem – nutze den Tag – könnte durchaus von einem Hund stammen.
Sie leben jetzt. Ohne To-do-Listen. Ohne Gedankenschleifen. Ohne den Drang, alles gleichzeitig erledigen zu müssen. Vielleicht dürfen wir uns in unserem oft hektischen Alltag ein kleines Stück dieser Gelassenheit abschauen.
Und dann sind da noch unsere Katzen.
Katzen sind Meisterinnen und Meister der Beobachtung. Sie warten. Sie analysieren. Sie entscheiden selbst, wann der richtige Moment zum Spielen, Jagen oder Kuscheln gekommen ist. Und wenn ihnen gerade nicht nach Nähe ist, kommunizieren sie das sehr klar – und ohne schlechtes Gewissen.
Sich selbst treu bleiben. Grenzen setzen. Nicht immer allen gefallen wollen.
Auch das sind Fähigkeiten, die wir von unseren Haustieren lernen können. Mit einem Augenzwinkern – und vielleicht ein wenig Bewunderung.
Manchmal sind es gerade die Tiere, die uns zeigen, wie ein gutes Gleichgewicht aussehen kann:
Freude im Moment, Aufmerksamkeit im Jetzt und die Freiheit, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Vielleicht ist das gar keine schlechte Lebensphilosophie.